50.000 € für eine Studie über etwas, das es bereits gibt. Herzlichen Glückwunsch, Bad Zwischenahn! 🎉
FDP Bad Zwischenahn | Politischer Kommentar
50.000 € für eine Studie über etwas, das es bereits gibt. Herzlichen Glückwunsch, Bad Zwischenahn! 🎉
Man fasst es kaum: Während KI-Tools wie Claude eine funktionsfähige Tourismus-App in etwa 60 Minuten bauen könnten, gönnt sich unsere Region erst einmal eine Machbarkeitsstudie für 35.000 € — um herauszufinden, ob man eine App bauen könnte. Spoiler: Man kann. Das nennt sich seit Jahren Google, Booking.com, Eventim oder — wer es lokaler mag — TripAdvisor. Alles bereits vorhanden. Alle bereits online. Alle kostenlos nutzbar.
Aber natürlich: Wozu einfach machen, wenn es auch kompliziert, teuer und vor allem fördergeldkompatibel geht?
Der Zeitplan ist übrigens besonders inspirierend: App-Launch 2029 oder 2030. Für alle, die mitgezählt haben: Das ist in 5–6 Jahren. ChatGPT 4 gab es 2023. Lovable baut heute in Stunden vollständige Web-Apps. Aber wir brauchen bis 2030. Vielleicht wartet man noch auf Windows 15 als Betriebssystem?
Und das Beste: Das alles ist natürlich kein „echtes“ Geld — es sind ja Fördergelder! Aus EU-Strukturfonds! Aus der Staatskanzlei! Aus der „Zukunftsregion4Klima“! Nur zur Erinnerung, was Fördergelder eigentlich sind: Steuergelder. Ihrer. Unser aller.
Deshalb macht die FDP Bad Zwischenahn einen konkreten Vorschlag:
Warum nicht einen anderen Weg gehen — einen, der 2025 funktioniert statt 2030?
Agentic.Applied — unser lokales KI-Anwendungsunternehmen — bietet an, den digitalen Marktplatz für Bad Zwischenahn kostenlos zu entwickeln und zu betreiben. Null Euro Entwicklungskosten. Null Euro Machbarkeitsstudie. Kein 5-Jahres-Wartezimmer.
Im Gegenzug erhält Agentic.Applied die alleinigen Vermarktungsrechte an der Plattform sowie die Unterstützung der Gemeinde Bad Zwischenahn in Form von:
- Offizielle Empfehlung & Co-Branding durch Gemeinde, BTG und Park der Gärten
- Kostenloser Zugang zu Veranstaltungsdaten, Unterkunftslisten und touristischen Inhalten der Gemeinde als strukturierte Datenbasis
- Verlinkung & Einbettung der App auf allen offiziellen Gemeinde-Webseiten und Social-Media-Kanälen
- Präsenz auf kommunalen Veranstaltungen (Markt, Kurtage, Landesgartenschau-Vorbereitung) als offizieller Digitalisierungspartner
- Referenzschreiben & politische Unterstützung für Ausweitung auf andere Kommunen der Region
- Nutzung kommunaler Räumlichkeiten für Präsentationen und Partnergespräche
- PR-Unterstützung über gemeindeeigene Kanäle bei Launch und Weiterentwicklung
Das Ergebnis: Die Gemeinde bekommt eine moderne, KI-gestützte App — schnell, kostenlos und zukunftsfähig. Die Steuerzahler behalten ihre 50.000 €. Und wir alle ersparen uns den Applaus für eine Studie über etwas, das längst existiert.
Digitalisierung funktioniert nicht durch Förderanträge. Sie funktioniert durch Machen.
Wir sind bereit. Die Frage ist: Ist es die Gemeinde auch?
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